Bei Rene. Mit Sven, Gunnar, Miriam und Silke.
Erstaunliches Drama über die indigene Bevölkerung Guatemalas mit Laiendarsteller*innen des jungen Regisseurs Jayro Bustamente (*1977), der in den Hochplateaus des Landes als Sohn einer Ärztin groß geworden ist und daher die Hänge des namensgebenden Vulkans und seine Bewohner gut kennt. War auf der 65. Berlinale im Wettbewerb vertreten und erhielt einen Preis.
Lange schien es eher ein poetischer Film über das Landleben zu sein. Dann clasht dies mit dem Leben in der Stadt und den spanischsprachigen nichtindigenen Einwohner*innen dort. Erst ganz gegen Ende knallt dann die themeatische Überraschung „Organisierter Babyklau“. Wir mussten das Wie und Warum nach Filmende im gemeinsamen Gespräch zusammentragen; in Guatemala hingegen sind alle mit der Tatsache vertraut, dass bis 2007 von dort mit die meisten internationalen Adoptionen erfolgten. Dann fielen die Zahlen drastisch infolge staatlicher Reformen, die die weitverzweigten korrupten Strukturen austrocknen sollten. Heute können offenbar nur noch Guatemalteken guatematesische Kinder adoptieren. In Interviews gibt der Regisseur an, dass die Geschichte Marias eine reale Geschichte sei, und zeigt sich in diesen wie im Film selbst als ein women‘s director wie Sirk, Naruse und Pietrangeli.
imdb: 7,3
Metascore: 83
Rotten Tomatoes: 100%
Dies nur als vorläufiger Platzhalter zwecks Vollständigkeit bis zum Ersatz durch den Gastgeber. (sl 2.4.2019)
Abgesegnet und für sehr gut befunden. (rg 13.02.2019)

1 Kommentar:
Nochmals Danke für die Umsetzung des Blog-Beitrags!
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