Mit dabei: Vor Ort bei Andreas im Herrengraben: Gunnar, Heidrun, Lisa, Miriam, Stefan, Sven. Remote: Ute, Tilmann, Vorführer Jö. Silke bei Telegram. ABo war leider krank, sonst hätte er in Groß Borstel gezeigt.
The Naked Island von 1960 von Kaneto Shindo kam sehr gut an. Stefan war extrem begeistert. Ute monierte Plausibilitäten, Tilman konnte nur halb gucken, weil sein Rechner nach 40 Minuten abschmierte.
Kaneto Shindo wollte ausprobieren, wie ein Film funktioniert, der ohne Dialoge und nur mit Sound/track auskommt. Musik von Hikaru Hayashi; einprägsame Melodie; Hayashi hat neben Filmmusik auch diverse Orchester-Kammer-Klavier-Musik sowie Opern komponiert.
Wir kennen den Regisseur, den Komponisten, die Schauspielerin Nobuko Otowa und den Schauspieler Taiji Tonoyama von „Onibaba“ und „Kuroneko“, Tonoyama sahen wir außerdem in „Evil Spirits of Japan“. Einen der Söhne, Schauspieler Shinji Tanaka, habt ihr 2018 bei Sven in „Fuefukigawa“ von 1960 gesehen. Ansonsten arbeiteten die Hauptdarsteller mit Oshima, Ozu, etc. zusammen.
Bei Youtube habe ich einen kurzen Beitrag entdeckt, in dem der Sohn Shindos erzählt: die Insel sei unbewohnt gewesen. Aber sein Vater habe einen Mann kennengelernt, der genauso gelebt habe, allerdings mit Ziege und Kaninchen.– beide seien allerdings entkommen und so habe er ganz alleine gelebt Während der Dreharbeiten haben alle Beteiligten auf der Insel gemeinsam gelebt.
Wieder einmal ein Film von der 100 Jahre Japanisches Kino Liste des BFI. Dort findet sich auch ein längerer Beitrag zu Shindo: Where to start with Kaneto Shindō.
Jö



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