Donnerstag, 5. Juli 2018

The Salesman (Farhadi, Iran 2016)


Bei Silke. Mit Gunnar, Sven und Rene sowie zum zweiten Mal als Gast dabei Nora. Wir sahen den Film per Beamer, was (fast) ausnahmslos gefiel. Der Autorenfilm von Asghar Farhadi heißt im Original „Forushande“ (zu dt. laut Google Translate „Verkäufer“). Fanden wir richtig gut, aber nicht ganz so gut wie „Nader und Simin – Eine Trennung“, seinen ebenfalls mit dem Auslandsoscar prämierten Film aus dem Jahr 2011, den die Gastgeberin früher mal gezeigt hatte (aber schlämpischerweise noch keinen Blogeintrag dazu erstellt hat). Als Folie dient eine Inszenierung von Arthur Millers „Death of a Salesman“, an der das Ehepaar Rana und Emad mitwirkt.   

Christoph Petersen von Filmstarts sah ein „hochkomplexes, präzise beobachtetes und dazu auch noch unglaublich spannendes Moralstück“. Wie in Tod eines Handlungsreisenden es um „Lebenslügen und wie sie eine Familie zerstören“ gehe, würden auch in diesem Film „tieferliegende Konflikte an die Oberfläche gezerrt“. Am Ende offenbare sich ein „moralisches Dilemma“, das es „sehr schwer macht, klare Grenzen zwischen Recht und Unrecht zu ziehen“ (www.filmstarts.de/kritiken/245360/kritik.html; Wikipedia sei Dank).

IMDB 7,8
Metascore: 85       
(sl, 31.7.18)

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