Ist halt Krankheitssaison, also ein VVC. Silke zeigt den Animationsfilm The Breadwinner. In der ersten TelKo waren neben der Vorführerin ABo, Miriam, Tilmann und Rene. Mitgeguckt hat – wie die beiden abwesenden, aber im Telegram-Kanal präsenten Stimmlosen Gunnar und Lisa – auch Andreas S., der zu den fünf Erstgenannten in die 2. TelKo kam.
Der Film gefiel allgemein, auch die Beleuchtung erfuhr diesmal keinen Tadel von professioneller Seite. Andreas und Gunnar störten sich aber an den mit Akzent englischsprechenden Stimmen. Na, die hatten immerhin noch eine, ist man versucht zu sagen – aber nein, lassen wir den taktlosen Witz liegen. Rene landete den Scherz des Abends im Hinblick auf die Filmabstimmungsphase mit „Gunnar und Lisa haben sich stimmlich enthalten. 🤓“, kommentiert von ABo mit: „Ein Stimmen-Paradoxon bzw. -Dualismus.“
Wir zogen Parallelen zu anderen Animationsfilmen, die wir kannten. Miriam fühlte sich vor allem wegen der politischen Unrechtsthematik erinnert an „Waltz with Bashir“, Tilmann mochte die großen Augen und kleinen Münder der Figuren nicht, da ihn das an „Heidi“ erinnerte. Aber Studio Ghibli hat ja auch durchaus Unniedliches gemacht hat wie „Die letzten Glühwürmchen“. Mich hat das manchmal erinnert an Sita Sings The Blues (Nina Paley, 2008), den Gunnar mal 2010 gezeigt hat. Vielleicht taugt auch Persepolis als Vergleich.
„[…] ein animiertes Filmdrama aus dem Jahr 2017 unter der Regie von Nora Twomey. Nachdem der Film zunächst ab dem Toronto Film Festival am 8. September 2017 auf diversen Festivals gezeigt worden war, kam er am 17. November 2017 in den USA in die Kinos. In Deutschland konnte man den Film erstmals am 1. Juni 2018 per Online-Stream sehen. Der Film, der eine Adaption von Deborah Ellis’ Roman Die Sonne im Gesicht ist, war bei der 90. Oscarverleihung für den Oscar in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ nominiert.“
Parvana ist ein 11-jähriges Mädchen, das im afghanischen Kabul unter der Kontrolle der Taliban lebt. Ihr Vater Nurullah, der Lehrer ist, wurde während des sowjetisch-afghanischen Krieges bleibend verletzt: durch den Krieg verlor er sein linkes Bein und wurde zum Straßenhändler. Nachdem ein junges Talibanmitglied, Idrees, auf einem Kabuler Markt, wo die beiden Waren verkauft haben, vermeintlich von ihm beleidigt wurde, wird Nurullah beim Abendessen zu Unrecht verhaftet. Parvanas Familie steht nun ohne einen erwachsenen männlichen Angehörigen da. Ihr älterer Bruder Sulayman ist bereits vor Jahren gestorben und so sind sie, ihre Mutter Fattema, ihre ältere Schwester Soraya und ihr jüngster Bruder Zaki nun in der Situation, keine Möglichkeit zu haben, die Familie zu versorgen, da sie nicht ohne einen männlichen Familienangehörigen aus dem Haus gehen dürfen. Nach einem erfolglosen Versuch von Parvana, als Mädchen Essen zu kaufen, beschließt sie, sich als Junge zu verkleiden und […] auf diese Weise die Familie zu versorgen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Brotverdiener
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