Donnerstag, 3. Mai 2018

Lucky (USA 2017)


Bei Andreas, mit Gunnar, Miriam und Silke.

Nun hat er doch noch eine angemessene Würdigung im Videoclub erhalten: Harry Dean Stanton, 2017 mit 91 Jahren verstorben und von mir in einem Nachruf gewürdigt, war ja bei uns bislang nur in einer Minirolle und in einem sehr schlechten Film zu sehen. Nun also "Lucky", sein letzter Streifen, und der hat eigentlich nur ein Ziel: Harry Dean Stanton zu feiern. Viel mehr, als einfach nur er selbst zu sein, muss der greise Schaupieler in dem Porträt eines kauzigen Alten in einer Kleinstadt im Südwesten der USA dann auch nicht leisten. Und das macht er natürlich großartig. Viel mehr lässt sich zu dem Film meiner Ansicht nach dann aber auch nicht sagen.

Regie-Debütant John Carroll Lynch (nicht verwandt mit Namensvetter David, obwohl der in "Lucky" einen Cameo-Auftritt hat) müsste man eigentlich gut kennen, hat er doch in zahlreichen allseits bekannten und beliebten Filmen mitgespielt, etwa "Fargo", "Face/Off",  "Zodiac" (lief im VC), "Things we Lost in the Fire", "Gran Torino", "Shutter Island" oder "Crazy Stupid Love". Tut man aber nicht, weil er so verdammt unauffällig aussieht. Hier die wunderbare Schlussszene aus "Fargo":



Klarer Höhepunkt von "Lucky" ist übrigens eine Gesangsszene, in der Stanton den Vicente-Fernandez-Klassiker "Volver volver" anstimmt. Wem da nicht die Tränen kommen ...



Und hier kommt noch die Originalversion von Vicente:


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