VVC-Vorführer war ABo, mitgeschaut haben: Jö, Miriam, Andreas, Tilmann, Gunnar, Maren und Sven sowie Carmen (eine Stunde).
Wiki schreibt dazu:
„Julie & Julia ist eine 2009
erschienene Filmkomödie von Nora
Ephron, die nach einem Buch von Julie
Powell auch das Drehbuch schrieb. Der Film stellt die Anfänge der
Kochkarriere von Julia Child, gespielt von Meryl Streep, dem
ehrgeizigen Bestreben von Julie Powell (Amy Adams) gegenüber, sämtliche 524
Rezepte aus Childs Kochbuch in einem Jahr nachzukochen. Der wahre Traum beider
war es jedoch, Schriftstellerin zu werden.“
Bei Julia Child ranken sich darum einige fast verzweifelte Versuche, geeignete Verleger für das Kochbuch zu finden, die es in der geplanten Form an die amerikanische Frau bringen wollen und können. Julie Child hingegen verzweifelt daran, vollständige Romane zu schreiben und wählt daher spontan das Format der Blog-Einträge für ihren schriftlichen Ausdruck. Um sich zu motivieren, macht sie aus dem Versuch, sämtliche Rezepte aus Julia Childs Buch innerhalb eines Jahres zu verbloggen, eine öffentliche Challenge, die im Laufe der Zeit immer mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Der Film zeigt abwechselnd Szenen aus beiden Leben. Ein Zusammentreffen beider Handlungsstränge bzw. der beiden Protagonisten in real life wäre zwar ein möglicher Schluss gewesen – es kommt aber nicht zustande.
Im Rahmen der Telko im Nachgang an den Film gab’s n paar Aha-Ergebnisse:
Den ersten auch jetzt noch einsehbaren Blog gab’s schon 1998 von Rainald Goetz: „Abfall für alle“. Blog hieß das damals aber noch nicht, sondern „Netztagebuch“.
Andreas hat in den USA mal jemanden getroffen, der Julia Child noch persönlich gekannt hatte.
Boeuf Bourguignon ist das berühmteste Rezept in Childs Buch und in Amerika weit bekannt.
Das Buch gibt es bereits in der 49. Auflage.
Zufälligerweise machte Gunnar just zum Zeitpunkt des Zeigens im VVC ne Fotodoku über eine Köchin. Lustiges Detail: Nach dem Shooting wird alles aufgegessen.
Die Schwester von Miri & Tilmann kennt Julia Child auch persönlich – und Tilmann hat ihr mal vorgeschlagen, ein Buch zu schreiben.
Die Musik des Films erinnerte oft an „Amelie“ in Paris. Das Abschlusslied von Charles Aznavour blieb bei mir lange hängen: „Mes amis, mes amours, mes emmerdes“.
Last but not least: Meryl Streep musste
im Film immer hohe Schuhe tragen, um die große Julia zu spielen, denn sie ist
ja nur 169 cm groß. Dieses Detail wurde in der letzten (Museums-)Szene für den
Zuschauer enthüllt.
(ABo, 24.9.2021, mit freundlicher Unterstützung von SL Productions)

1 Kommentar:
Habe gerade erst gelesen, dass Julie Powell schon im vergangenen Jahr (2022) mit nur 49 Jahren gestorben ist, an einem Herzstillstand, möglicherweise infolge einer Covid-Infektion (https://www.lbc.co.uk/news/food-writer-julie-powell-dies-49-cardiac-arrest-covid-19-battle/).
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