Von allen anderen schmählich im Stich gelassen, mussten Gunnar und Sven bei letzterem die KZ-Komödie "Pasqualino Settebellezze" ("Sieben Schönheiten") zu zweit gucken. Wie ihnen Lina Wertmüllers zweiter VC-Beitrag (nach einem eher obskuren Frühwerk namens "Diesmal sprechen wir über Männer" vor vielen Jahren) gefallen hat, kann ja einer der beiden bei Gelegenheit berichten.
Im Filmlexikon heißt es jedenfalls wie folgt:
"Weil er die Ehre seiner Schwester durch einen Mord verteidigte, muß ein selbstverliebter Neapolitaner ins Irrenhaus. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs landet er beim Militär und später im KZ. Sein Männlichkeitswahn und seine Unterwürfigkeit lassen ihn das Inferno überleben. Effektvoll inszeniertes Grotesk-Melodram, dessen makabrer Humor nicht selten die Grenzen zur Geschmacklosigkeit streift; in seiner politischen Aussage ambivalent. Ein barock anmutender Film mit einem großartigen Hauptdarsteller."

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