Bei Andreas. Mit Sven, Gunnar, Ute, Silke, Larissa und Eva Sörensen aus Berlin. Deutscher Titel: „Todsünde“, wird als Film noir gehandelt, andere nennen „Melodram“. Romanverfilmung. Geht um eine Frau (brünett), die aus obsessiver Liebe zu ihrem Schriftsteller-Mann mordet, schließlich sogar mit einem perfiden Rache-Plan sich selbst. Ihr Mann eilt nun zu der Schwester (blonder), die ihn wirklich aufrichtig und ohne irgendwas Dunkles liebt, und alles wird gut. –
Fanden wir so gemischt. Das Lexikon des internationalen Films war da unnachsichtiger: „Altmodisches Melodram, das in grenzenlosem Pathos untergeht. Reizvoll allein: die schwelgerischen Farben von Technicolor.“ Die Hauptdarstellerin war sogar für einen Oscar nominiert; die Kritiker aber fanden ihre Leistung meist nicht so toll:
„Plainly a piece of cheap fiction done up
in Technicolor and expensive sets. […] the whole plot—especially a
court-room climax—is arbitrary, artificial and mane. Miss Tierney's
petulant performance […] is strictly one-dimensional, in the manner of a
dot on an I. […] Only the sets are intriguing, being elaborate and
gadgety“ (The New York Times, vom 26. November 1945).
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