Donnerstag, 15. September 2016
Synecdoche, New York (2008)
Bei Gunnar. Geguckt mit Ute und Sven. Drehbuch und Regie: Charlie Kaufman.
7,5 bei IMDB. Platz 20 auf der BBC-Liste. Platz 84 auf der TSPDT-Liste.
Umfangreicher Wikipedia-Eintrag hier.
Nichtssagender Filmlexikoneintrag mit peinlichem Übersetzungsfehler hier.
("Kaufhaus"? Kommt vermutlich von "warehouse" also einem Lagerhaus. Dass es sich keinesfalls um ein Kaufhaus handelt, muss jedem klar sein, der den Film gesehen hat...)
Einzigartig verschwurbelt, das Ganze. Hat uns gefallen. Aber je mehr die Geschichte sich in den Spiegelungen des Theaterprojekts verloren hat, desto länger wurde uns allen dreien der Film. "Jetzt kann das aber auch mal zu Ende sein", sagte Ute ca. 20 Minuten vor Schluss.)
Zum Titel:
"Eine Synekdoche (griechisch συνεκδοχή synekdoché „Mitverstehen“) ist eine rhetorische Figur aus der Gruppe der Tropen.[1] Sie bezeichnet die Ersetzung eines Wortes durch einen Begriff aus demselben Begriffsfeld. So kann ein Wort durch einen Begriff mit engerer oder weiterer Bedeutung,[1] einen Ober- oder Unterbegriff ersetzt werden. Dadurch grenzt sie sich von der Metapher ab (bei der ein Wort durch einen unverwandten Begriff aus einem anderen Begriffsfeld ersetzt wird) sowie von der Metonymie (bei der eine geistige oder sachliche Beziehung zwischen den Begriffen besteht). Die Grenzen zwischen Metonymie und Synekdoche sind jedoch fließend.[1]
Die Synekdoche wird oft fälschlich mit der Figur Pars pro toto (lateinisch ‚ein Teil für das Ganze‘) gleichgesetzt, die aber nur einen Spezialfall der Synekdoche darstellt." (Wiki)
"What does the title mean? It means it's the title. Get over it." Roger Ebert.
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1 Kommentar:
Sehr aufmerksam, dass Ihr einen Film geguckt habt, den ich schon gesehen habe! Musste allerdings beim Lesen der Beschreibung feststellen, dass ich mich an absolut nichts erinnern kann ...
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