Silke lässt nicht nach in ihren Bemühungen, Dänemark in der diesjährigen Länderwertung ganz weit nach vorn zu bringen. Uns (das hieß an diesem Abend: Sven, Tish und Andreas) soll’s recht sein, denn wie schon die anderen zwei in diesem Jahr gezeigten Filme aus unserem kleinen Nachbarland stellte sich auch „Hvid nat“ (heißt so viel wie „Weiße Nacht“, einen offiziellen deutschen Titel gibt es mangels Verleih nicht) als durchaus sehenswert heraus.
Restlos überzeugen konnte uns die Geschichte vom psychischen Zerfall und sozialen Abstieg eines fiesen Immobilienhais (hier eine englischsprachige Rezension mit Inhaltsangabe) dann aber doch nicht. Vor allem das Ende stieß auf wenig Begeisterung, da half auch die Mitarbeit des unvermeidlichen Anders Thomas Jensen am Drehbuch nichts. Zu dem hatte Silke ja schon anlässlich der VC-Vorführung seines Kurzfilms „Wahlabend“ festgestellt, dass kaum ein dänischer Film ohne ihn in der einen oder anderen Funktion auskommt. An Susanne Biers tollen Film „Nach der Hochzeit“ (VC am 3.9.09, natürlich ebenfalls mit Jensen-Drehbuch) kam „Hvid nat“ jedenfalls nicht heran.
Fragt sich nur noch, warum eigentlich so viele unterschiedliche Plakatmotive für diesen Film im Umlauf sind:




2 Kommentare:
Ich hab' gar nix gesagt und auch den Kurzfilm nicht gezeigt! War natürlich wieder die Halbdänin.
Stimmt, hab's schon geändert.
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