HVC bei Andreas, mit Miriam und Gunnar vor Ort sowie Maren und Tilmann in Berlin.
"Ein junger Mann und eine Frau wollen auf einer entlegenen Insel mit anderen Gästen ein exklusives Feinschmecker-Restaurant besuchen. Der auratische Starkoch hat jedoch ein Menü ganz besonderer Art vorbereitet. Je länger das Mahl dauert, umso bedrohlicher stellt sich die Lage für die Gesellschaft dar, die sich in der Gewalt eines Wahnsinnigen befindet. Beunruhigender, mit schwarzem Humor wuchernder Horrorthriller, der mit raffinierten Mitteln einer tiefgründigen Satire die parasitäre Leere des modernen Konsumspektakels vor Augen führt. Die Grausamkeit des Kochs gerät dabei nie zur Karikatur des Bösen, sondern wird auf tiefe Traurigkeit und emotionale Erstarrung zurückgeführt.“
So weit die eindeutig zu wohlwollende Kritik des Filmlexikons. Wir waren nicht sonderlich begeistert, wenn ich mich 16 Monate später noch recht erinnere. Einen gewissen Unterhaltungswert lässt sich dem Film nicht absprechen, aber letztlich ist die Geschichte einfach zu bescheuert, insbesondere im hinteren Teil, wenn es an die Auflösung geht. ACHTUNG SPOILER Der Koch bringt die Leute um, weil er sich in seiner blöden Spitzenkochkunst nicht ausreichend gewürdigt sieht? Na ja.
Die wie so oft nichtssagende Ausstrahlung von Ralph Fiennes tat dann noch ihr Übriges. Ein Lichtblick hingegen mal wieder die faszinierende Anya Taylor-Joy, bekannt aus der Serie "The Queen's Gambit" und in unserer Runde aus "Last Night in Soho" – wo sie auch schon das Beste am ganzen Film war.






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