Freitag, 10. Dezember 2021

Swept Away (Lina Wertmüller, 1974)

 
 

Virtuell dabei waren Maren, Miriam, Silke, Larissa, Abo, Rene, Andreas und Tilmann und ich. Eigentlich war meine Absicht, hier nur so einen Mini-Rumpfbeitrag zu schreiben, als ermunterndes motivierendes Beispiel für diejenigen, die sich schwer tun, wenigstens mal die nackten Daten als Blogbeitrag zu posten. Nächstes Mal. Dieser Film verlangt nach ein paar Worten mehr, finde ich.

Anlässlich des Todes von Lina Wertmüller am Vortag haben wir einen ihrer bekanntesten Filme geguckt, den erstaunlicherweise noch keiner von uns kannte. Travolti da un insolito destino nell'azzurro mare d'agosto ist der Originaltitel, der deutsche, originalgetreue Verleihtitel lautet Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August. Von Wertmüller gab's im VC bislang nur Sieben Schönheiten zu sehen, den haben Sven und ich uns mal kurz vor der Wiederbelebung des Blogs an einem VC-Abend in Schrumpfbesetzung im Moorkamp angetan.

Ich wusste über Swept Away, dass die beiden Wertmüller-Regulars Mariangela Melato und Giancarlo Giannini unfreiwillig auf einer einsamen Insel landen und dass sich das Machtverhältnis dort umdreht und der Unterdrückte zum Sadisten wird. Und ich kannte den schrillen Wertmüllerstil von einigen anderen ihrer Siebziger-Jahre-Filme. Drum hatte ich ein wenig Sorge, dass es eine doofe, auf Teufel komm raus provokative Farce sein könnte. Ein guter Grund, um nicht allein das Risiko einzugehen, sondern in großer Runde zu gucken.

Meine Befürchtung schien sich zu Beginn des Films zu bestätigen, als Melato als schöne Reiche im Bikini an Deck einer Segelyacht schnell schnatternd über die Unterschicht und die Kommunisten und die Süditaliener herzieht und das Personal schikaniert, zu dem neben Aldo Puglisi (Seduced and Abandoned) vor allem Giannini zählt, der mit viel Haar im Gesicht und wildem Blick das Gerede kaum aushält, genauso wenig wie wir Zuschauer. Andreas kündigte im Salon an, sein Bier in den Fernseher zu werfen, wenn sie nicht bald die Klappe hielte.

Das Gezeter geht aber noch heftig weiter, als, sozusagen im zweiten Akt, Giannini und Melato alleine mit dem Schlauchboot unterwegs sind, weil Melato, alle Warnungen in den Wind schlagend, unbedingt noch zum Strand zu den anderen will, obwohl bald die Sonne untergeht. Dann kommt das Unvermeidliche: Der Motor fällt aus und sie treiben hilflos übers Meer, mehrere Tage lang und während Giannini versucht den Außenborder zu reparieren und Fische zu fangen behandelt Melato ihn durchgehend herablassend und herrisch.

Im "dritten Akt“ erreichen sie die rettende Insel, wo sie an Land viel Abstand voneinander halten, allerdings nicht so viel, dass sie die ununterbrochenen Schimpfkanonaden der Gegenseite nicht mehr verstehen können. Unbewohnt ist sie, die Insel, und zwecks Überleben geht’s jetzt darum, eine Unterkunft zu finden und Nahrung zu beschaffen (Wasser ist komischerweise kein Thema, wie Tilmann später angemerkt hat.). Der Underdog ist findig und auf Anhieb erfolgreich bei der Lösung dieser Aufgaben und nutzt seine plötzliche Überlegenheit aus, um sich an der verhassten „reichen Schlampe“ zu rächen. Seine Überzeugung, dass die Reichen keine Ahnung davon haben, wie man mit den Weibern richtig umgeht, hat er schon auf der Segelyacht kundgetan und nun erniedrigt er sie auf jede Weise, die ihm einfällt. Tilmann meinte später in der Telko, dass der an dieser Stelle dachte, na toll, wenn das so ist, gibt’s keine Chance ür die Menschheit. Giannini schlägt sie und tritt sie und wirft ihr nicht nur ihr Verhalten an Bord vor, sondern gibt ihr die Verantwortung für Steuerhinterziehung, das schlechte Gesundheitssystem, die hohen Lebensmittelpreise, die Mehrwertsteuer und alle weiteren Übel, unter denen die Massen zu leiden haben. Dabei jagt er sie prügelnd und immer wieder selber stürzend durch die schönste Dünenlandschaft um ihr schließlich den Bikini vom Leib zu reißen und sie keuchend zu Boden zu drücken. Er verlangt von ihr, dass sie sagt, dass sie Sex wolle, vollzieht, als sie das tut, triumphierend die Vergewaltigung aber doch nicht, nein, lieben solle sie ihn, sagt er, eine Sklavin der Liebe müsse sie werden und dann geht er einfach weg und lässt sie liegen.

Und dann verändert sich im „vorletzten Akt“ der Tonfall überraschend: In dem Moment, in dem sie sich völlig unterwirft und das von Dominanz und Gewalt bestimmte Verhältnis wirklich ein einvernehmliches sexuelles wird, beginnt seine gerade erst errichtete Diktatur des Proletariats zu bröckeln. Es folgt die große Liebe und das Glück im Paradies. Mit Geschrei und Gezeter ist Schluss, auch wenn es noch wegen des unterschiedlichen Bildungsniveaus Kommunikationsschwierigkeiten gibt: Wenn sie ihre Emotionen durch das Zitieren eines Gedichts zum Ausdruck bringt, kann er damit nichts anfangen und weist milde darauf hin, dass sie besser nähen lernen solle. Und wenn sie den Wunsch nach Analverkehr nur verklausuliert als „Bitte sodomier’ mich“ über die Lippen bringt, guckt er verständnislos und verwirrt wie ein kleiner Junge. Ob das Verständnis steigt, wenn sie schließlich statt zu reden, ihren Po in seine Richtung schiebt, verschweigt uns Wertmüller taktvoll.

Als sie ein passierendes Schiff bemerkt, lässt sie es vorbeifahren, statt sich um Rettung zu bemühen. Dafür kassiert sie eine Ohrfeige. Viele Umarmungen später, verständigen sie sich einvernehmlich mit Blicken, als wieder ein Schiff in Sicht kommt. Sie wollen zusammen das Inselglück weiterleben. Und dann macht er doch, gegen ihren Willen, ein Feuer und löst damit die Rettung aus. Er will einen Beweis von ihr, sagt er, er will den Beweis, das ihre Liebe echt ist, dass sie ihn auch liebt, wenn sie zurück im richtigen Leben sind.

Geht natürlich nicht, das Paradies ist zum Schluss verloren und dieses Ende wird zwar leicht ironisch, aber trotzdem eindeutig tragisch inszeniert. Dass das möglich ist, dass die Zuschauer zum Schluss für dieses Paar hoffen, ist eine gewaltige Leistung der beiden Darsteller. Wir haben sie den ganzen Film vorher als völlig überzeichnete Karikaturen erlebt, mit denen Identifizierung ausgeschlossen ist. Und dann sind wir gerührt, weil der Traum ausgeträumt ist und sie in ihre jeweiligen Welten zurückkehren. Erstaunlich.


In der Telko mochte erst keiner so richtig was sagen. Gab’s ganz so noch nicht. Und das spricht für den Film, finde ich, dass es fast ein halbes Jahrhundert später schwer ist, eine Einstellung dazu zu finden. Ich meinte schließlich, dass ich ihn gern gesehen hätte und ihn unterhaltend gefunden habe, während Maren, die viel gelacht hatte beim gucken und sich über den Crash-Kurs in italienischen Beschimpfungen gefreut hatte, ihn „verstörend“ nannte. Tilmann fand vieles zwar interessant, mochte ihn unterm Strich aber nicht, während Silke meinte, dass sie nicht wisse, ob sie jetzt wirklich noch weitere Wertmüllerfilme sehen wolle, aber dass sie es gut fände, wie offen er in seiner Aussage bleibe und dass es interessant sei, wie der soziale Konflikt und der Geschlechterkampf auf Kollisionskurs geschickt würden.

Larissa war angetan und hat die Darsteller und die Kamera sehr gelobt. Verantwortlich für die Superbilder, die bei fast durchgehend knalligem Sonnenlicht immer weich geblieben sind, ist Ennio Guarnieri, der offenbar sein ganzes, langes Berufsleben lang für die unterschiedlichsten Produktionen quer durch alles Genres gearbeitet hat und sich auch für Trash nicht zu fein war. So finden sich zwischen Vittorio De Sicas Garten der Finzi Contini und Pasolinis Medea halt auch jede Menge alberne Komödien und Softcore-Filme. Sein Kontakt zu Wertmüller dürfte auf La Dolce Vita zurückgehen: Damals, 1960, war er bei Fellini Kameraassistent und Wertmüller Regieassistentin.

Hab’ ich jemanden vergessen? Miriam hat sich mit einem Urteil zurückgehalten, nachdem sie ja das Gucken abgebrochen hatte und Abo hat auch nicht viel gesagt, glaube ich. Rene und Andreas waren in der Telko nicht dabei.

Gedreht wurde übrigens tatsächlich auf einer Insel, bloß ist die nicht klein und unbewohnt und heißt Sardinien.


13 Kommentare:

Gunnar hat gesagt…

Ein verspäteter Gedanke: Gianninis "Diktatur des Proletariats" hab' ich oben geschrieben. Wenn man das weiterspinnt und sein Aufbegehren davor als Revolution interpretiert, ist den der Zustand des Inselglücks zum Schluss nicht im Marxschen Sinne die finale, klassenlose Gesellschaftsform, der real unerreichte Kommunismus?

x hat gesagt…

Unterdrücken der (weiblichen) Bourgoisie mit dauerhaften Schlägen ins Gesicht - bin zwar kein Marxist, bzw. kenne mich auf dem Gebiet der politischen Theorien nicht aus - ist das nichts alles Privatismus, persönlicher Sadismus aufgrund von sexueller Frustration? Wenig Revolution, sondern nur der Wunsch der Frau ihren Platz zu weisen. Das ist ja erstmal nicht klassenlos, denn die Klassen verlaufen entlang der Geschlechter bzw. körperlicher Übermacht. Wenn es ein politisches Statement gibt, dann doch nur, dass Kommunismus an der Arschigkeit der Menschen scheitert. Das Glück war ja uch verlogen

Miriam hat gesagt…

I like Jös Kommentar!

Gunnar hat gesagt…

@ Jö: So wurde der Film von der zeitgenössichen feministischen Filmkritik in den USA verstanden. Gesehen wurde nichts als eine männliche Rachephantasie. Allerschlimmste Misogynie. Das greift zu kurz, finde ich.

Vielleicht liegt Owen Gleiberman in seinem Nachruf in Variety richtig:
"'Swept Away'was the kind of movie that audiences lined up around the block to see and emerged from feverishly chattering and arguing about. Wertmüller didn’t just tap the tangled sexual politics of the ’70s — she lit a fuse under them. Was she a feminist? An impishly perverse anti-feminist? A Marxist? A flamboyant entertainer? A creator of lumpen fairy tales for adults that could dip, all too easily, into crassness? Or an original and volatile artist?

She was all of the above. One element of her cachet was that Wertmüller didn’t necessarily direct movies from the point-of-view that one might have expected of a trailblazing woman filmmaker. That was part of their provocation; Wertmüller wasn’t about to let herself be pigeonholed. Her films were over-the-top, in-your-face, antically liberated, and defiantly incorrect before the term “politically incorrect” was even invented. Every relationship in them became, on some level, an operatic power duel."

Gunnar hat gesagt…

Wieso war das Glück "verlogen"?

x hat gesagt…

verlogen im Sinne der Geschichte, das sagt doch der Typ.

Und sonst: der Typ haut der Frau permanent in die Fresse, bis sie irgendwann sagt: „ich liebe Dich.“ Das ist pervers. Seine Frau schlägt er auch am Ende des Films. Ergo: die Bourgeoisie hat ekelhafte Manieren, das Proletariat ist vulgär und brutal. Zusammen auf einer einsamen Insel werden die schlechten Manieren über Bord geworfen, weil er so‘n sexy geiler Bursche ist, da machen die Schläge nichts mehr aus.

Gunnar hat gesagt…

Zu "verlogen": Hab' ich immer noch nicht verstanden. Was sagt er wann? Verlogen, weil Sie zurück in ihrer Realität nicht zu ihm steht? Sie beteuern sich doch sogar danach noch gegenseitig ihre Liebe am Telefon. Sind das aus deiner Sicht alles Lügen?

Hier ein Auszug aus dem Nachruf auf Wertmüller von Bastian Tebarth in der jungen Welt. Geht mehr in meine Richtung:

"In 'Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im azurblauen Meer im August' geht es um die Beziehung zwischen einer Bürgerlichen und einem Arbeiter, inszeniert nicht als klassenüberwindende Romanze (oder Tragödie), sondern als Klassen- und zugleich Geschlechterkampf in Form einer sadomasochistischen Farce: Was passiert, wenn eine Antikommunistin und ein Kommunist – auf einer abgelegenen Insel gestrandet wie Robinson und Freitag – aufeinander angewiesen sind? Der Film mit dem barocken Titel kommt wie eine exem­plarische Commedia dell’arte daher: Die Figuren sind grell überzeichnet, der Plot bietet reichlich Gewalt und Sex, und inmitten der mit Worten und Fäusten ausgetragenen Schlacht keimt das zarte Pflänzchen bedingungsloser Liebe. Das Scheitern letzterer setzte Wertmüller mit dem Scheitern der Überwindung der bürgerlichen Ordnung gleich – und somit als Resultat der Unfähigkeit der Individuen in Szene, sich von ihren Prägungen zu befreien. (…) Was die Filme Wertmüllers wirklich zu wertvollen Lehrstücken macht, ist ihr Ringen um die gelingende Liebe. In ihnen scheint die Möglichkeit der Aufhebung der Entzweiung von Subjekt und Objekt auf. Ihre befreite Sinnlichkeit findet ihren Ausdruck in der lustvollen Hingabe der Liebenden als Sexualobjekt des anderen.“

x hat gesagt…

"Ihre befreite Sinnlichkeit findet ihren Ausdruck in der lustvollen Hingabe der Liebenden als Sexualobjekt des anderen." Hmm, wie befreit ist die Sinnlichkeit, nach diversen Schlägen? Das ist doch Quark. Der Typ prügelt die Frau solange, bis sie tut, was er sagt, und bis sie ihm vermeintlich sexuell hörig ist... das ist Zynismus, oder?

Gunnar hat gesagt…

Die Gewalt, die er ausübt, ist erschreckend. Um so mehr, als man tendenziell bis dahin ja eher für seine Seite Sympathie aufbringt. Und es ist noch einmal verstörend, wenn dann das Ganze in eine einvernehmliche sexuelle Beziehung übergeht. Aber das tut es. Und es ist glaubwürdig.

x hat gesagt…

"glaubwürdig" - sehe ich komplett anders. Aber egal. Ist nur ein Film.

Gunnar hat gesagt…

Angeregt durch die Diskussion hier hab’ ich noch ein bisschen im Netz gestöbert und bin auf eine Nennung von Swept Away in einem – wie ich finde – interessanten Zusammenhang gestoßen:

Auf dem Höhepunkt der feministischen Anti-Porno-Bewegung Mitte der Achtziger, als Gesetzesentwürfe, die direkt auf Andrea Dworkin und Catherine MacKinnon zurückgingen in mehreren US-Bundesstaaten diskutiert und teils umgesetzt wurden, hat sich FACT gebildet – die Feminist Anti-Censorship Taskforce – deren Ziel es war, Zensur zu verhindern. Den Initiatorinnen ging es darum, dass durch solche Regelungen das Vorurteil zementiert werde, dass Frauen kein Interesse an sexuellen Darstellungen hätten, dass solche immer erniedrigend für Frauen seien und dass Frauen in ihrer Unmündigkeit den paternalistischen Staat bräuchten, um sie davor zu schützen.

In einer schriftlichen Stellungnahme, die eine wichtige Rolle bei der Verhinderung der neuen Zensurgesetze gespielt hat, wird eines der Hauptargumente, nämlich dass es schwer sei zu bestimmen, ob eine Darstellung frauenverachtend sei und dass immer auf den Kontext und – veranschaulicht am Beispiel von Swept Away:

„The film Swept Away illustrates that serious problems of context and interpretation confound even the categories which on first reading might seem reasonably easy to apply. Made in 1975 by Italian director Lina Wertmüller, Swept Away tells a powerful story of dominance and submission.

A rich attractive woman and a younger working class man are first shown as class antagonists during a yachting trip on which the man is a deckhand and the woman a viciously rude boss, and then as sexual antagonists when they are stranded on a Mediterranean island and the man exacts his revenge. During the second part of the film, the man rapes the woman and repeatedly assaults her. She initially resists, then falls in love with him, and he with her.

Scenes in Swept Away clearly present the woman character as ‚experienc[ing] sexual pleasure‘ during rape. In addition, she is humiliated, graphically and sexually, and appears to grow to enjoy it. Although sexually explicit depictions are not the majority of scenes, the film as a whole has an active sexual dynamic. Given the overall and pervasive theme of sexual dominance and submission, it is improbable that the explicit scenes could be deemed ‚isolated.‘ It is virtually certain that the film could be suppressed under the ordinance since it was shown in laboratory studies cited by Appellants to measure negative impact of aggressive erotic materials.

Swept Away is an example of graphic, sexually explicit images and characterizations used to treat themes of power imbalance, to push at the edges of what is thought to be acceptable or desirable, and to shock. Critical and popular opinions of the film va- ried, ranging from admiration to repulsion: Whatever one's interpretation of the film, however, its profoundly important themes entitle it to a place in the realm of public discourse.“

Hier ist ein Download-Link zum vollständigen Text.

Gunnar hat gesagt…

Ups, im Kommentar oben war ein Satz unvollständig. So hätte es lauten sollen:

In einer schriftlichen Stellungnahme, die eine wichtige Rolle bei der Verhinderung der neuen Zensurgesetze gespielt hat, wird eines der Hauptargumente, nämlich dass es schwer sei zu bestimmen, ob eine Darstellung frauenverachtend sei und dass es immer auf Kontext und Interpretaion ankomme – veranschaulicht am Beispiel von Swept Away:

Rene hat gesagt…

Also ich fand den Film auch schwer zu ertragen - hauptsächlich durch die Gewalt und ich kann mir die entstehende "Liebe" zwischen Raffealla und Gennariono nur mit dem Stockholm-Syndrom erklären. Der Film war auf jeden Fall anstregend - gerade das Gezeter und Geschimpfe am Anfang des Films hat mich fast zur Aufgabe gebracht - vielleicht war es in der Zeit Gang und Gäbe so miteinander umzugehen. Für mich war es schwer auszuhalten.
Gestern hab ich mir dann Guy Ritchies "Swept Away" gegeben - dort waren es die schauspielerischen Leistungen, die mich in die Knie gezwungen haben aber er hat sich ziemlich nah am Original gehalten und ein Aspekt fand ich bemerkenswert gut & zwar als Madonna selber für ihr Essen sorgt und eigentlich klar wird, dass der Kerl eigentlich nicht mehr wirklich gebraucht wird. Das Ende fand ich dann wieder rum viel schlechter.
..und ich muss jetzt mal checken, ob ich da was bei Wertmüller verpasst hab oder ob es wirklich so drastisch umgeschrieben wurde.
Aber ganz will ich den Film nicht mehr sehen...