Mal was anderes in unserem Hochintellektuellen-Club - Iron Man, USA, 2008. Stefan, Gunnar, Miriam und die Gastgeber fanden's spaßig. Teil 2 folgt, wie vermutet, nächstes Jahr.
Ergänzung von Gunnar:
In der Kinoprovinz habe ich mich seinerzeit als ignoranter Volldepp aufgeführt. Schön, dass ich eines besseren belehrt wurde.
"Es ist mir ein Rätsel, das mit den Superhelden. Die Typen mit den wundersamen Fähigkeiten taugen doch offensichtlich vor allem als Identifikationsfiguren von 5-Jährigen. Und so sind die Spielwarengeschäfte auch bei jedem Super- Bat- Spider- Irgendwasman-Sequel knallvoll mit passendem Spielzeug, immer mit dem Hinweis auf der Verpackung, dass Kinder unter drei damit nicht spielen sollten, wegen der verschluckbaren Kleinteile. Die Filme hingegen sind ab frühestens 12 freigegeben und nach wie vor so erfolgreich, dass inzwischen auch Superhelden-Comics aus der 2. und 3. Reihe für den Film adaptiert werden. Wo ein solches Riesenpublikum für die infantilen Allmachtsphantasien herkommt ist mir rätselhaft, vor allem da andererseits die Comics zumindest hierzulande immer weniger Leser finden.
Jetzt also IRON MAN. Ein genialer Erfinder wird in einer selbstentwickelten Rüstung zur Kampfmaschine mit Superkräften und befreit die Welt von arabisch sprechenden Untermenschen in Afghanistan. Mit ganz viel Peng und Bumm und Folterszenen und allem was dazu gehört. Nach meinem Geschmack wäre da eher Deadman. Der tote Superheld. Von Walter Moers, damals in der Titanic. Da passierte absolut nichts, wie auch, der Held war ja tot. Warum macht bloß da keiner einen Film draus, würde nicht einmal die deutschen Trickstudios überfordern.
IRON MAN läuft in den Multiplexen."
1 Kommentar:
Das nenne ich mal wahre Größe, Chapeau! Scheint ja hier nur noch ein Blog unter uns zu sein... Das Blau ist übrigens ganz nett, aber noch nicht das Gelbe vom Ei.
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