Freitag, 29. April 2022

Quo Vadis, Aida? (Bosnien-Herzegowina 2020, Jasmila Žbanić) VVC

Ein VVC mal wieder, heute mit Silke als Vorführerin und dabei in der Vorab-TelKo: Rene, Sven, Gunnar, Maren, Tilmann, Larissa und Silke. Rene und Tilmann waren zu platt für die zweite, in der Konsens herrschte, einen guten Film gesehen zu haben. Wenn auch emotional fordernd: Das Kriegsdrama behandelt das Massaker von Srebrenica aus der Sicht einer einheimischen UN-Übersetzerin, die im Juli 1995 erfolglos versucht ihren Mann und ihre beiden Söhne zu retten. Parallelen zu den aktuellen Kriegsverbrechen in der Ukaine waren leicht zu ziehen.

Jasmila Žbanić (Regie und Drehbuch), die übrigens in Deutschland lebt laut Wikipedia, ist einigen vielleicht schon bekannt von ihrem Langfilmdebüt „Esmas Geheimnis – Grbavica“, der auf der Berlinale 2006 den Goldenen Bären für den besten Film erhielt. Mit „Quo Vadis, Aida?“ war sie in der Shortlist für den Auslands-Oscar – es gewann aber das dänische Saufdings „Druk“, den Miriam uns im VC Anfang 2021 vorgestellt hat. 

Kann sein, dass es einen Länderpunkt gibt: Laut Blog hier gab es im VC noch keinen Film aus Bosnien-Herzegowina. Unser Chronist Andreas kann sicher gesichert Auskunft geben über die Filme der bloglosen Zeit.

(Silke, 30.4.22)

1 Kommentar:

Gunnar hat gesagt…

Danke für den schnellen Eintrag und den guten Film! Und für die tolle Wortkreation "Saufdings".