Den Vorfilm gab’s erstmals bei Telegram: „Wild and Woolfy“, ein Tex-Avery-Cartoon mit Droopy von 1945. Da wird viel geritten und geschossen und eine Frau wird entführt.
Im Hauptfilm wird gleichermaßen viel geritten und geschossen und eine Frau wird auch entführt. Anlässlich des Todes von Robert Hossein haben wir seinen Italo-Western gesehen, in dem er auch die Hauptrolle spielt. Virtuell anwesend waren Miriam, Silke, Maren, Larissa, Jö, Andreas, Sven, Tilmann und der Vorführer.
Der bemerkenswerte Score mit einem von Scott Walker gesungenen Titelsong wurde wie stets von Roberts Papa komponiert.
Formal und inhaltlich interessant. Manchmal aber etwas holprig. Hat Andreas, Miriam, Larissa und mir viel Spaß gemacht. Maren fand’s doof. Jö auch, nur die spanischen Locations haben ihm gefallen. Tilman und Sven waren irgendwo dazwischen mit ihrer Reaktion, wenn ich mich recht erinnere.
Das Filmlexikon: „Ein ehemaliger Revolverheld steht einer Witwe gegen die Familie bei, die ihren Mann erhängt hat, erfährt aber am eigenen Leibe, daß Rache niemals befriedigt. Formal beachtlicher Western, der Härte und Brutalität nicht mit oberflächlichen Effekten erzielt, sondern durch unterkühlte, strenge Kameraführung suggeriert.“
Freitag, 8. Januar 2021
Cemetery Without Crosses (Robert Hossein, 1969)
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8 Kommentare:
Das möchte ich doch etwas relativieren, aber der Hauptdarsteller hat's für mich aufgewertet (und natürlich der Scotch Walker-Song).
Hmmm, und Silke hat sich gar nicht geäußert? Sehr ungewöhnlich.
Ich muss den noch nachholen, hat mich aber bis jetzt noch nicht wirklich gereizt. Wahrscheinlich erst, wenn die Gäule vorm Haus stehen...
Ich weiß nicht mehr, was Silke gesagt hat. Ich meinte in der Telko, dass es ja wohl keinen anderen Western mit solchen Frauenfiguren gebe. (Die Frau des Ermordeten ist die entscheidende Figur und steuert alles. Und dann der Schluss...) Hat sie nicht viel zu gesagt. Und den Schluss hatte sie, glaube ich, irgenwie falsch verstanden.
Schöner längerer Text zum Film auf SWDB.
Hab ich gestern nachgeholt. Hat mich nicht aufgeregt aber toll fand ich das jetzt nicht. Da wurden wieder alle Western-Klischees bedient und ich konnte nix neues entdecken. Reiten, schießen, rauchen...
Warum bitte leckt man die Spitze eines Zigarillos an und nicht das Mundstück??? Und wieso meint man, ein Pferd kann nicht weglaufen, wenn man den Zügel zweimal um einen Balken dreht???
Für mich eine Handvoll Bananen
Ha! Ich sage ja, der Film ist voll von Ungereimtheiten.
Pfff.
Noch schlimmer fand ich die Geschichte, dass ein Linkshänder seinen Holster auf der rechten Seite hat und vor jeder Schießerei einen Handschuh anziehen muss.
Zum Testen zerballert er seine Schnapssammlung und steckt den leeren Revolver wieder ins Holster. Ja, nee, is klar.
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