Donnerstag, 18. August 2016

Moon (UK 2009)

Gunnar war nicht da, und so hatte ich die Gelegenheit, endlich mal "Moon" zu zeigen, den Debütfilm von Duncan Jones. Von den Anwesenden – Silke, Ute, Sven und Stefan – kannte ihn zum Glück noch keiner.

Um es kurz zu machen: ein sehr schöner Film, der souverän seine Vorbilder zitiert (vor allem "2001- Odyssee im Weltall"und "Solaris"), aber doch auf ganz eigene Art seine Geschichte von einem einsam auf dem Mond vor sich hin arbeitenden Mann erzählt, der feststellen muss, dass er nur ein Klon ist. Hat uns allen gut gefallen.

Dem Filmlexikon auch:

Moon

Originaltitel: MOON
Produktionsland: UK bzw. Großbritannien
Produktionsjahr: 2009
Länge: 96 Minuten
Erstauffuehrung: 15.7.2010/3.12.2010
Darsteller: Sam Rockwell (Sam Bell), Dominique McElligott (Tess Bell), Kaya Scodelario (Eve), Benedict Wong (Thompson), Matt Berry (Overmeyers), Malcolm Stewart (Techniker)
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Nathan Parker

Ein Astronaut, der allein eine vollautomatisierte Tagebau-Anlage auf dem Mond betreut, beginnt, sich gegen die Anweisungen seiner Firma und des Bordcomputers zu wehren. Dabei entdeckt er, dass er doch nicht ganz allein ist, als er einem merkwürdigen Doppelgänger begegnet. Kammerspielartiges Science-Fiction-Drama, das mit Referenzen an Klassiker eine spannungsreiche Assoziationskette um Frage nach Einzigartigkeit und Originalität in Gang setzt, ohne jedoch die philosophischen Tiefendimensionen der Vorbilder anzustreben. Ein ruhig erzählter, vor allem formal überzeugender Genrefilm.

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