Um es kurz zu machen: ein sehr schöner Film, der souverän seine Vorbilder zitiert (vor allem "2001- Odyssee im Weltall"und "Solaris"), aber doch auf ganz eigene Art seine Geschichte von einem einsam auf dem Mond vor sich hin arbeitenden Mann erzählt, der feststellen muss, dass er nur ein Klon ist. Hat uns allen gut gefallen.
Dem Filmlexikon auch:
Moon
Originaltitel: MOON
Produktionsland: UK bzw. Großbritannien
Produktionsjahr: 2009
Länge: 96 Minuten
Erstauffuehrung: 15.7.2010/3.12.2010
Produktionsjahr: 2009
Länge: 96 Minuten
Erstauffuehrung: 15.7.2010/3.12.2010
Darsteller: Sam Rockwell (Sam Bell), Dominique McElligott (Tess Bell), Kaya Scodelario (Eve), Benedict Wong (Thompson), Matt Berry (Overmeyers), Malcolm Stewart (Techniker)
Produzent: Stuart Fenegan, Trudie Styler, Nicky Moss, Mark Foligno, Alex Francis, Steve Milne, Deepak Sikka
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Nathan Parker
Ein Astronaut, der allein eine vollautomatisierte
Tagebau-Anlage auf dem Mond betreut, beginnt, sich gegen die Anweisungen
seiner Firma und des Bordcomputers zu wehren. Dabei entdeckt er, dass
er doch nicht ganz allein ist, als er einem merkwürdigen Doppelgänger
begegnet. Kammerspielartiges Science-Fiction-Drama, das mit Referenzen
an Klassiker eine spannungsreiche Assoziationskette um Frage nach
Einzigartigkeit und Originalität in Gang setzt, ohne jedoch die
philosophischen Tiefendimensionen der Vorbilder anzustreben. Ein ruhig
erzählter, vor allem formal überzeugender Genrefilm.

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