
Tja, von diesem VC-Abend wird wohl vor allem die Tatsache in Erinnerung bleiben, dass ich meinen Gästen (Stefan, Sven, Angela, Constanze) die ersten 20 Minuten von "Un jour d'été" (Regie: Franck Guérin) versehentlich unterschlagen habe - was das Verständnis des Films nicht gerade erleichterte. Immerhin wurde der Anfang dann am Ende nachgereicht, wobei ich mich über einen Mangel an spöttischen Bemerkungen nicht beklagen konnte. Ansonsten wurde der Film, nachdem wir ihn endlich komplett gesehen hatten, recht gut beurteilt - glaube ich jedenfalls. Vielleicht hilft ja dem einen oder anderen die Filmlexikon-Kritik als Gedächtnisstütze:
„Als während eines Fußballspiels sein bester Freund durch ein umfallendes Tor erschlagen wird, beginnt für einen jungen Mann eine Zeit der Selbstzweifel, aber auch der Selbstsuche. Der Bürgermeister, der für den Unfall indirekt verantwortlich gemacht wird, wird geschnitten, die Mutter des Toten hat jeden Lebenssinn verloren. Zaghaft nähern sich der Freund und die Trauernde an, um sich Halt zu geben. Der in flirrendes Sommerlicht getauchte Film nutzt das schicksalhafte Unglück, um die feinen psychologischen Verästelungen sichtbar zu machen, mit denen die Hinterbliebenen verbunden sind. Ein ruhiger, feinfühlig inszenierter Film, getragen von einem überzeugenden Schauspielensemble.“
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen