Bei Sven am 24.07.08, außerdem anwesend waren Miriam, Stephan, Stefan, Andreas und als Gäste Ben und ausgerechnet aus Hannover Lutz
Regie: Achim von Borris, der nicht aus Hannover, sondern aus München kommt
Der junge Russe Waleri, der sich einst bei Aufräumarbeiten in Tschernobyl eine tödliche Krankheit eingefangen hat macht sich auf den Weg nach Berlin um seinen Freund Viktor zu finden und mit ihm den gemeinsamen Traum einer Reise nach England wahrzumachen. Er paddelt nachts auf einer Luftmatratze durch die Oder, kommt nach Berlin und erfährt von Viktors Selbstmord. Er gerät an einen russischen Geschäftsmann, der klischeehaft, aber möglicherweise auch realistisch, eher fragwürdiger Natur ist und verliebt sich in dessen Freundin. Ein Künstler, bei dem Waleri wohnt, wird sein Freund und begleitet ihn schließlich nach Calais, wo er am Strand stirbt und auf seiner Luftmatratze davonschwimmt.
Trauriges Thema, trauriger Film, der aber aufgrund seiner gelassenen Inszenierung und eines stilsicheren Drehbuchs gefällt. Es wird nichts dramatisiert und nichts beschönigt, sondern einfach und klar erzählt und der Hauptdarsteller Ivan Shvedoff spielt seine Figur so entspannt und liebenswert, dass trotz des (absehbar) traurigen Endes kein lähmendes Trauergefühl zurückbleibt, sondern eher der Eindruck einer sehenswerten und durchaus auch spannenden Geschichte.
imdb: 7,0
| Originaltitel: | England |
| Land, Jahr: | Deutschland, 2000 |
| Produktionsfirma: | Tossell Pictures/ZDF Kleines Fernsehspiel/Studio Babelsberg/Independents/DFFB |
| Kinoverleih: | Neue Visionen |
| Video-/DVD-Anbieter: | Filmgalerie 451 |
| Länge: | 97 min |
| FSK: | ab 6; f |
| Erstaufführung: | 30.8.2001/4.3.2002 Video |
3 Kommentare:
Freut mich, dass du was aufgeschrieben hast. Nur leider liest´s keiner. Seit Wochen stimmt auch niemand mehr ab. Machen wir halt ein wenig auf Sparflamme weiter.
Stimmt ja gar nicht!
Na dann is ja gut.
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